Ultraschalldiagnostik

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Pränataldiagnostik nach Stufe 2 (DEGUM)

Bei mütterlichen oder fetalen Risikosituationen erfolgt die Betreuung der Schwangeren im Sinne der Aufgabenstellung eines Perinatalzentrums. Die diagnostischen Maßnahmen der Frauenklinik werden begleitet von einer interdisziplinären Zusammenarbeit in der Geburtsplanung. Hier besteht eine enge Kooperation vor allem mit der II. Kinderklinik, der Kinderchirurgischen Klinik und der Neurochirurgischen Klinik.

Zytogenetischen Untersuchungen werden in der Regel von einem externen Labor in München durchgeführt.

 

Angeboten werden

Nicht-invasive Methoden

Ersttrimesterscreening (u.a. Nackentransparenzmessung)

Ultraschalluntersuchung in der 11+0 bis 13+6 Schwangerschaftswoche. Hier wird u.a. die Messung des physiologischen nuchalen Ödems (Nackentransparenz) beim Feten gemessen und ggf. eine mütterliche Blutabnahme vorgenommen, um ein individuelles Risiko hinsichtlich Trisomie 18, 13 und 21 in dieser Schwangerschaft zu bestimmen. Im Anschluss an die Ergebnismitteilung stehen wir Ihnen für beratende Gespräche selbstverständlich zu Verfügung.

Fehlbildungsdiagnostik

Eingehende Ultraschalldiagnostik zur Feststellung oder zum Ausschluss von Fehlbildungen oder Entwicklungsstörungen des Feten. Diese Untersuchungen kann durchgeführt werden:
a) als erweitertes Screening oder
b) in Verdachtsfällen.
Bei Schwangerschaften, in denen bisher kein Verdacht auf eine Fehlbildung bestand, wird die Untersuchung in der Regel zwischen der 20. und 22. Schwangerschaftswoche vorgenommen, in Verdachtsfällen möglichst bald nach Bekanntwerden eines auffälligen Befundes.


Doppleruntersuchung

Methode zur Beurteilung des fetalen Zustandes durch Flussmessung mit der Ultraschalldopplertechnik an bestimmten Blutgefäßen:
• Nabelschnurarterie (A. umbilicalis) des Feten
• Mittlere Hirnarterie (A. cerebri media) des Feten
• Gebärmutterarterie (A. uterina) der Mutter
• Ductus venosus des Feten (Venöser Kurzschluss zwischen Nabelvene und Unterer Hohlvene unter Umgehung der Pfortader)

 

Invasive Methoden

Amniozentese

Standardverfahren zu Bestimmung des Chromosomensatzes nach etwa der 14. Schwangerschaftswoche. Der schnelle Ausschluss (ca. 24 Std.) von numerischen Aberrationen der Chromosomen 13, 18, und 21 sowie X und Y mittels FISH-Technik ist möglich. Die Amniozentese eignet sich auch zur molekulargenetischen Untersuchung in Verdachtsfällen bestimmter genetischer Erkrankungen (beispielsweise Mukoviszidose) sowie in Verdachtsfällen bestimmter Infektionserkrankungen (beispielsweise Toxoplasmose).

Chorionzottenbiopsie

Verfahren zur Bestimmung des Chromosomensatzes nach der 10. Schwangerschaftswoche. Bei dieser Methode ist eine schnelle Diagnostik (ca. 24 Std.) durch Direktpräparation der Chorionzotten möglich.



Anmeldung zu den Untersuchungen unter Telefon (0821) 400-2337 Mo. - Fr. 8 bis 15 Uhr

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